Fieldwork for my fellowship project

After all the preparations and concerns for state and federal permits to work with an endangered species, I finally got out into the field and collected data for my second Swiss National Science project. Everything worked out. I got a satisfyingly big sample size and I feel very relieved. I had the greatest people helping me and spent an unforgettable time in nature. Elder Creek and Fox Creek in the South Fork Eel River system, Big Creek in Big Sur and Scott Creek close to Santa Cruz. All the microbes are resting in RNA/DNA shield buffer from ZymoBiomics and I am breathing in and out on my couch.

My sister helped me at Fox Creek. It has been 25 years since I last spent time alone with her. This was a unique experience. We drove into the wild, talked, enjoyed the Angelo Coast Range Reserve, the Pacific Coast, Piaci Pizza and a lot of E-fishing.

Shortly thereafter I brought Sabina back to Berkeley to turn around myself and collect in Elder Creek. Thanks to Suzanne the impossible was rendered possible, Suzanne always finds a way. After a lot of rock hopping we could also cross Elder off of my list. Chapeau and all my respect to Suzanne’s hard working interns who helped us fish, measure and tag, and most of all, carry buckets. The Angelo is the most special place where I have experienced nature. It is remote and wild. Kristen Shekelle, an undergrad scientist in the Carlson group, underlined this by showing me a few pictures of racoons, black bears and a mountain lion! (as well as Phil Georgakakos who photobombed the motion cameras a couple of times).

Back in Berkeley we had some permit issues. My heart fell into my pants and I had to shiver for a few days before Stephanie could resolve it and I continued my sampling streak. I spent a wonderful time at the Big Creek reserve last week with Dave Rundio, Heidi Fish and Russell Neches – my devoted field workers. My SAAB was packed with field material, tent, sleeping bag and camera. My colleagues at NOAA offered to help me with my project and I got spoiled with a huge 4WD truck, chairs to sit on in the field and two personal assistants. My friend Russell (a rockstar physicist) got his feet wet and kept us entertained during the long ride from Santa Cruz to the Big Creek Reserve. Highway 1 is still closed and we had to drive through the Salinas Valley and Fort Hunter Liggett. I think I slept most of the drive. Getting my samples after weeks of preparations was a huge relief and I felt the tension to disappear. At the same time I just let myself doze off in the shaking NOAA vehicle.

The last two days I spent in the Santa Cruz area working with Katie Kobayashi and her crew. She is studying food webs and makes O. mykiss regurgitate their food; that is, gastric lavage. I tagged along and sampled symbiotic microbes. Now we have all the measurements we need, fish are photographed and tagged and I am getting ready for my last sampling sites. It finally happened.

In a week the Carlson group is taking off for Tampa, FL. I will blog next time from Florida.

 

Sierra Nevada World Music Festival 2017

in Boonville.

Well, I did not expect I would have such a good time with Donny and the kids at the world music festival. It was too hot and too loud. It was at times 41° C in the shade! But we had a great time. Donny talked to many artists, collected jingles, interviewed, and we enjoyed the songs. Linnea made friends in the family zone. We arrived late so we could say a proper good bye to the Nusslés and we left early so we would not cook in the heat. After watching the kids during all my field trips and meetings, Donny deserved this special treat. It feels good to be married to a DJ.

hanging

family picture

teaching him some dance moves

my friend the redwood

DJW with Christopher Ellis (youngest male progeny of the Godfather of Jamaican Rocksteady)

DJW with Gappy Ranks from Oakland (Jacoby Lee Williams)

Linnea with Marla Brown – daughter of legendary Dennis Brown

Linnea going wild

Lee Scratch Perry during his interview

DJW with Macka B

DJW and Gentleman (my first live Reggae act 16 years ago)

Big Sur Feldarbeit

Ich habe Feldarbeit in Big Sur gemacht. Zusammen mit Tommy Williams von NOAA (National Oceanic and Atmospheric Administration) und seiner Gruppe. Landscape Ecology Group. Ich kann es selber immer noch kaum glauben. Das war nun schon seit mehreren Jahren mein Traum und jetzt hat es einfach stattgefunden.

Big Sur ist der schönste Ort den ich kenne. Diese Küstenregion ist magisch. Ich kann es gar nicht richtig beschreiben. Wenn ich dort bin, dann passiert etwas mit mir. Die Küste ist wild und das Meer ist rau. Momentan ist die einzige Strasse, Highway 1, gesperrt. Big Sur ist eine lange Bergkette die steil ins Meer abfällt. Es hat viel Nebel, der langsam über die Hügel schleicht. Wenn es lange trocken ist und dann viel regnet, dann gibt es viele Erdrutsche. Dieser Frühling war besonders schlimm. Jetzt ist der HWY1 zu, für mindestens ein Jahr! So mussten wir mit unseren grossen Autos durch das Salinas Tal fahren, dann durch ein Militärgebiet (Fort Hunter Liggett) und auf einer kleinen, kurvigen Strasse über die Berge durch den Los Padres National Forest. Salinas ist eines der produktivsten Ebenen in ganz Amerika, wenn nicht das Produktivste. Die Bauern da verdienen Milliarden. Die Erde ist fruchtbar, es hat viel Sonne und das Wasser nehmen sie vom Grundwasser. Den Fischen bleibt kaum eine Chance. Ich solle unbedingt die Bücher von John Steinbeck lesen. Ich möchte auch das Buch „Cadillac Desert“ von Marc Reisner empfehlen. Das muss man unbedingt lesen. Es geht darin um den Konsum von Wasser im Amerikanischen Westen.

Im Militärgebiet findet man eine aussergewöhnlich hohe Biodiversität. Übrigens auch einen der ältesten Eichenwälder im ganzen Land. Dann fährt man über die trockenen Hügel mit Kakteen und runter in die feuchte und magische Küste. Wir mussten für 2km auf dem HWY1 fahren. Diese Strecke wird jeweils am Morgen und am Abend einmal geöffnet, damit die wenigen Leute, die da wohnen rein und raus und die Kinder zur Schule gehen können. Als wir da gewartet haben, haben wir Maple Mike kennengelernt. Er bewacht die Absperrung. 7 Tage die Woche. 14 Stunden am Tag. Er spricht mit Eichhörnchen und mag Müesli Stengel mit Ahornsirup. Seine Tochter möchte Biologin werden. So hat Tommy sie eingeladen, einmal mit uns ins Big Creek Reserve zu kommen. Dort haben wir Feldarbeit gemacht. Es ist ein Park des UC (University of California) Systems. Genau wie der Angelo Park wo ich das letzte Mal war.

Big Creek Reserve

Tommy untersucht wie Fischpopulationen Änderungen in ihrer Umwelt wahrnehmen und darauf reagieren. Im Big Creek in Big Sur macht er eine Langzeitstudie. Jedes Jahr seit 12 Jahren fängt er Fische während drei verschiedenen Zeitpunkten im Jahr, dies alle 25m in einem Flusssystem von 7 Kilometern. Die Fische werden markiert (mit PIT tag), gemessen und wieder frei gelassen. Mit Sendern im Feld misst er kontinuierlich, wie sich die Fische bewegen. Mit seiner Rückfangmethode misst er, wie sich die Populationsgrösse und Dichte verändert. Die Fische seiner Studie sind Regenbogenforellen und Steelheads. Drum bin ich ja auch auf ihn gestossen. Ein zentrales Thema seiner Studien sind die verschiedenen Überlebensstrategien dieser Fische – ob sie ihr Leben lang im Fluss bleiben oder ins Meer wandern, gross und fett werden, und dann zurück kommen zum Laichen. Big Creek fliesst direkt ins Meer. Atemberaubend.

Diese Jahr hat es ganz viele YOY’s. Das sind Young Of the Year – Fische, die in diesem Frühling geboren sind. Das ist super für mein Projekt! Ich untersuche deren Symbiose mit Bakterien. Letzten Winter hat es nach Jahrzehnten von Dürre in Kalifornien richtig viel geregnet. Die Fische haben darauf reagiert.

Wir haben jedoch auch viele kranke Fische gefunden. Black spot disease. Das ist ein Parasit, ein Saugwurm. Er lebt in Unterwasser Schnecken. Diese werden von den Fischen gefressen. Diese werden wiederum von Vögeln gefressen. Die Vögel kacken in den Fluss und das wird dann von Schnecken gefressen. So schliesst sich der Kreis. Fische mit dieser Krankheit kriegen auffällige schwarze Flecken und können sich schlechter verstecken. Neascus

Neben den Forellen haben wir ab und zu auch eine Groppe (Cottus bairdii) gefangen. Die sind so herzig.

Ab und zu haben auch ein paar Orchideen geblüht. Diese hier sind speziell an Flüsse angepasst. Sie kommen nur hier an der Westküste Mexiko’s, Amerika’s und Kanada’s vor. Genau wie meine Regenbogenforellen.

Und natürlich die scheuen Pumas!

Irgendwie hat es mich traurig gestimmt, dass der HWY1 jetzt einfach zu ist. Man sieht da so viele schöne Sachen. Diesmal hatte es viele wilde Blumen in voller Blüte und auf der anderen Seite im Meer haben wir Seehunde, Delfine und Buckelwale im Vorbeifahren beobachtet. Das wollte ich alles meinem Mami zeigen. Da hinunter zu fahren ist meine schönste Erinnerung in Kalifornien. Mit einem Stop im Nepenthe Café. Beni war einmal dabei. Zum Glück.

Hier ein Blick aus der Dusche im Big Creek Reserve:

Ich versuche herauszufinden, warum mir dieser Ort so gefällt. Zum einen sind es wohl die wilden Mammutbäume. Die leben da. Viele von ihnen sind mehr als 2000 Jahre alt. Sie brauchen Feuer um zu keimen. Und sie brauchen Feuer, um andere Baumarten abzuwehren, denn nur sie überleben einen Waldbrand. Wenn ein Sturm oder ein Erdrutsch kommt, dann kippen sie in den Bach und sterben. Aber halt. Die Wurzeln bleiben meist erhalten und schon bald keim ein neuer Spross. Und lebt weiter. Dann wachsen sie schnell und riesig in den Himmel. Wie ganz stille Riesen. Ich liebe diese Bäume.

Ich kann es kaum glauben. Ich arbeite mit NOAA. Die Arbeit war sehr streng und man musste richtig fit sein. Ich habe mich wohl gefühlt. Für das nächste Mal, meint Tommy, soll ich meine kleine Familie mitbringen…

Alltag

Ja, es gibt gar nicht soviel zu erzählen, da ich in den letzten Wochen vor allem mit Bioinformatik und Bewerbungen schreiben beschäftigt war. Es läuft viel hier in unserem Alltag. Donny und ich versuchen gesund zu kochen und haben einen kleinen Garten. Bei der Arbeit läuft alles rund. Ich habe mich etwas mit anvi’o aus dem Meren lab auseinander gesetzt. Das hat viel Spass gemacht.

Link dazu

Donny’s Eltern waren hier zu Besuch und wir hatten es sehr schön.

Wir haben uns an das Leben hier gewöhnt. Ich bin gerne auf dem „Bulb“. Die Kinder spielen da und ich habe für die Kalifornische Autoprüfung gelernt.

Zusammenleben von Mensch und Wildtieren – Lü Zhi, Universität Peking

Heute war ich wieder einmal an einem Wildlife Seminar. Es atemberaubend. Spannend.

Professor Lü Zhi aus China hat über den Naturschutz in China referiert. Sie ist Professorin an der Universität in Peking, Vize-Präsidentin der Vereinigung für Frauen in der Wissenschaft in China und sie repräsentiert China im WWF. Dr. Lü hat für ihre Doktorarbeit 1984 Pandas studiert. Damals gab es noch keinen Naturschutz in China. Sie ist also sozusagen die Gotte vom WWF Logo!

Etwas über Dr. Lü

Wikipedia über Dr. Lü

Rolex Auszeichnung für Dr. Lü

Dr. Lü hat nie etwas über Naturschutzbiologie gelernt. Sie sagt, man könne das nicht in Schulzimmern lernen. Sie hat es am eigenen Körper miterlebt, was Naturschutz heisst. Man erlebt Naturschutz spontan. Dr. Lü meint, Naturschutz sei mehr ein Gefühl oder eine Lebensform als eine Theorie für Schulzimmer.

Im Naturschutz, wie auch in vielen anderen Bereichen des Lebens, lerne man eher über das Scheitern, als über den Erfolg. Erfolg sei ein Zufall, Scheitern vorprogrammiert.

Ich bin an ihren Lippen gehängt und die Zeit verging im Flug.

Das einzige Ziel, das wir im Naturschutz erreichen können ist „co-existence“. Zusammenleben mit der Natur. Wir sind soviele (besonders in China), dass es gar keine anderen Lösungen mehr gibt. „Inclusion“ nennt sich das. Der Engadiner Nationalpark, wie auch viele Nationalparks in Südafrika, arbeiten nach dem Prinzip der „Exclusion“, d.h. dass man ein Gebiet abschirmt und schützt. Bei der Inclusion müssen die Leute lernen, mit der Natur zusammen zu leben. Für mich ist der Rest von Graubünden ein Beispiel der Inclusion.

China hat die grösste Dichte an Grossraubtieren der Welt. In Ripple et al. 2014 lässt sich das alles nachschlagen. Einige Populationen sind am wachsen. Die Mehrheit der Populationen sind am abnehmen. Man weiss aber kaum was wirklich abgeht. Wildtierpopulationen in China sind nicht wirklich gut erforscht. Dr. Lü möchte das ändern. Sie macht Datenerhebungen und publiziert alles auf einer Webseite. Öffentlich zugänglich. Sie wird die Webseite am 22. Mai veröffentlichen, am Internationalen Tag der Biodiversität.

Grösste Dichten an Grossraubtieren auf der Welt

China hat 2500 Nationalparks, die geschützt sind. Das entspricht etwa 5% der Fläche von China. Die grösste Biodiversität findet man in den tropischen warmen Gebieten im Westen und auf dem Plateau von Tibet. Dr. Lü hat einige nicht ganz politisch korrekte Witze gemacht über Tibet. Für sie ist Tibet ganz klar ein Teil von China. Tibet ist einer der am wenigsten verschmutzten und am wenigsten bevölkerten Teile von China. Die Leute leben da in friedlichem Zusammenleben mit der Natur. Dr. Lü möchte davon lernen. Für sie ist klar, dass in Tibet eine Evolution des Zusammenlebens stattgefunden hat. Mehr dazu später.

Fleischesser

Ökologie mit Wolf

Die Bilder stammen aus diesem Artikel: Science Artikel

Dr. Lü und ihre Studenten haben auch in den meistbevölkerten Teilen von China, wie z.B. in Peking Daten erfasst. Sie war überrascht, wieviele Tierarten sie in Peking selber, in Stadtpärken zum Beispiel, finden konnten. In einem kleinen Park auf dem Campus der Uni haben sie 209 verschiedene Vogelarten gefunden. Die Regierung möchte aber die meisten Parks in Bauland umwandeln. Nun hat sich eine Gruppe von Schülern und Studenten zusammengeschlossen mit dem Ziel, diese natürlichen Oasen der Biodiversität zu schützen. Es ist ihnen wichtig, Zugang zur Natur zu haben. Sie sehen dies als Lebensqualität.

In China ist die Abwanderung vom Land auf die Stadt enorm. Es gibt kaum noch Kleinbauern auf dem Land. Viele Holzindustrien und Grossbauern holzen deshalb die Wälder ab und versuchen, daraus Profit zu machen. Dr. Lü hat ein kleines Programm gestartet, wo sie jungen Bauern hilft, Honig herzustellen. Waldbienenhonig. Nun bleiben einige junge Leute auf dem Land und züchten Bienen. Damit bleibt der Wald erhalten und die Einnahmen reichen gerade, um die Dörfer am Leben zu erhalten. Es ist nun für die jungen Bauern lukrativer auf dem Land zu bleiben als in die Stadt abzuwandern. Eine kleine Erfolgsgeschichte. Auch für die Pandas.

Auf dem Plateau von Tibet gibt es wilde Huftiere, Bären, Wölfe und Leoparden. Daneben haben Bauern und Nomaden aber auch seit Jahrtausenden Haustiere wie Schafe und Ziegen gehalten. Irgendwie scheint das Zusammenleben zu funktionieren. Das könnte daran liegen, dass sich die Raubtiere hauptsächlich von Wild ernähren. Ziegen- und Schafpopulationen sind dafür vom Angebot an Gras abhängig. Es gibt also kaum Konkurrenz zwischen den Bauern und den Raubtieren. Die Raubtiere essen wild und die Bauern essen Schafe und Ziegen. Aus religiösen Gründen. Und hier scheint der Kern des Zusammenlebens zu liegen- in der Buddhistischen Religion. Für Buddhisten sind die meisten Gebiete um die Klöster nämlich heiliges Land. Sie töten keine Tiere, die darin vorkommen. Die Priester verkünden auch, man solle alle Tiere ehren und schützen. So gibt es eine direkte Korrelation zwischen dem Auftreten der Buddhisten und der Biodiversität in der Natur. In anderen Worten könnte man sagen, dass der Schneeleopard dank den Buddhisten da oben überleben konnte.

Diese Studie über die Buddhisten in Tibet haben Dr. Lü, geboren und aufgewachsen in Peking, optimistisch gestimmt für die Zukunft der Menschheit – obwohl sie nicht an die von Menschen organisierte Religion glaubt. Die ist nämlich meistens mit Korruption verbunden. Aber dazu ein andermal.

Eine Studentin in Dr. Lü’s Gruppe macht eine Studie mit Umfragen in chinesischen Haushalten. Bei der Studie kam heraus, dass die meisten Leute Angst haben vor Bären, den Wolf hassen und dem Schneeleoparden gegenüber keine Gefühle zeigen. Auf den Hochplateaus, wo die Leute mit diesen Tieren zusammenleben haben sich mehrere Lösungen herauskristallisiert. Bauern arbeiten zusammen als Kooperation. Sie teilen sich die besten Graslandschaften um den Ertrag zu erhöhen, statt dass jeder in seinem mittelmässigen Stück arbeitet. Jeder zahlt dabei in eine Art Versicherung ein. Diese Dorfversicherung deckt Umweltschäden, z.B. durch Raubtiere. Jeder versucht jedoch, Massnahmen zu ergreifen um solche Schäden zu vermeiden. Die Versicherung zahlt nämlich weniger als so ein Schaf oder eine Ziege auf dem Markt wert ist. Falls doch etwas passiert wird man entschädigt. Die Versicherung wurde von den Dorfleuten gegründet und ist vollständig transparent. Dr. Lü konnte die Regierung davon überzeugen, solche Versicherungen finanziell zu unterstützen. So eine Kompensationslösung erleichtert das Zusammenleben mit Grossraubtieren.

Buddhistische Priester, die die Leute über das Ökosystem unterrichten, werden nun auch vom Staat bezahlt. So ist es möglich, dass ein gesundes Ökosystem erhalten bleibt und den Dorfbewohnern ein Überleben ermöglicht. Es sieht so aus, als ob der Buddhismus, eine spirituelle Lebensweise, den Naturschutz da oben ermöglicht.

Artikel über Mönche und Schneeleoparden

Zusammenleben von Buddhistischen Mönchen und Schneeleoparden

Und jetzt, in 4 Minuten, treffe ich Dr. Lü für ein persönliches Gespräch 😉

 

Jetzt bin ich zurück. Was ich vorher noch nicht wusste, aber jetzt gelernt habe ist, dass man in Tibet Hirten ausbilden möchte, die das Ökosystem verstehen und die Graslandschaften auch im Klimawandel nachhaltig bewirtschaften können. Denn jetzt, wo es wärmer wird tauen Permafrostböden auf, es gibt unregelmässigen, starken Niederschlag und es wird wärmer auf dem Plateau. Das verändert das ganze Ökosystem. Für diese Ausbildung von Hirten haben sie zwei Schweizer angestellt. Die Schweiz dient als Vorbild für die nachhaltige Naturweidewirtschaft (Pastoralismus). Andere Beispiele für diese Lebensweise sind übrigens Rentiere in Nordschweden, Islandpferde auf Island oder Bisons in Nordamerika. Die pastorale Viehhaltung ist extensiv und die domestizierten Arten ersetzen die Nische im Ökosystem, die früher durch wilde Arten besetzt war.

First meeting – Berkeley Spouses, Partners and Parents Association (April 13th 2017)

 

Affordable entertainment around UC Berkeley

for those with family and kids

 

Places to go on public transportation

Via BART

  • Children’s Creativity Museum (BART stops Montgomery or Powell Street) http://creativity.org
  • Oakland Museum of California (BART stop Lake Merritt; become a family member and get a year of free entrances for the whole family and two friends) http://museumca.org

 

Via BART/MUNI

 

Via BART/AC Transit

  • Oakland Zoo (BART to the Coliseum and then bus #46 until the zoo; better than SF zoo for young kids!) http://oaklandzoo.org

 

Via AC Transit

 

Within walking distance of campus

  • Public library (free! a huge library organizing special events like readings or playing with Lego, get their calendar!; 2090 Kittredge St.) http://berkeleypubliclibrary.org
  • Monterey Market (affordable local and organic vegetables, they also have veggies from everywhere for the homesick!; 1550 Hopkins St.) http://montereymarket.com
  • Live Oak (separated areas for small and older ones, a good place to meet people; 1301 Shattuck Ave)

 

Free local events

  • Annual Discovery Day at AT&T Park, San Francisco (meet local scientists; November 2017)
  • Harvest Festival, Berkeley (urban farming, celebrating food; October 2017)
  • Bay Area Discovery Museum, Sausalito (free every Wednesday; 557 McReynolds Road; take BART to Civic Center and then bus #30 to Alexander Ave) http://bayareadiscoverymuseum.org
  • Berkeley Botanical Garden (free first Wednesday every month, free for UC Berkeley staff & students; bus #52 to Greek Theater, walk from there. Difficult with stroller!)
  • Tilden Little Farm (free! bus #65 towards Euclid, get out at Grizzly Peak)
  • YWCA (volunteer-run information and events for toddlers; every Thursday morning from 10-12 at 2600 Bancroft Way) http://ywca-berkeley.org
  • Adventure Playground Berkeley Marina (every Saturday kids can build and paint their own playground structures here; bus #51B to Berkeley Amtrak)

Feldarbeit mit Gabe

Ich sitze gerade am Middle Fork Sproul Creek und warte bis unser Driftnetz für zwei Stunden aquatische Insekten aus dem Fluss gesammelt hat. Es ist unser letzter Tag im Feld für diesen Ausflug.

Google Map

Wir waren vier Tage im Feld und haben hart gearbeitet wie Ackerpferde. Jeden Tag an einem anderen Fluss. Ich habe sehr viel über Ökologie gelernt. Flussökologie. Wir haben immer zuerst fünf Transekte ausgewählt und deren Flusstiefe und Fliessgeschwindigkeit bestimmt. Dann haben wir an vielen verschiedenen Stellen gemessen, wieviele Algen es hat und wieviel Photosynthese die betreiben. An den gleichen Stellen haben wir auch aquatische Insekten gefangen und mitgenommen. Dann haben wir mit Elektrofischen, Fliegenfischen und Schnorcheln möglichst viele Fische gefangen. Diese wurden dann gleich an Ort und Stelle betäubt, gemessen, besendert und sie mussten uns einiges hergeben: Gewebeproben, Schuppen, Mageninhalt und Stuhl. Jeweils am Abend haben wir dann für zwei Stunden unsere Driftnetze aufgestellt und ein Kamerasystem installiert um die Fische zu filmen und zu messen wieviel Futter den Bach hinunterfliesst.

Ich bin ganz glücklich. Die Umgebung hier ist wunderschön. Es hat überall Giant Redwoods. Meine neuen Baumfreunde. Ich habe Chinook salmon, Coho salmon und neben den Regenbogenforellen auch ein paar Steelheads gefangen. Die Arbeitsgruppe ist sehr angenehm. Wir sind fünf Leute und jeder ist voll bei der Sache. Wir arbeiten jeweils bei Tageslicht, d.h. früh auf und spät underi. Gegessen haben wir unsere Snacks. Das Projekt ist ein Teil von Gabriel Rossi’s Doktorarbeit. Eine Bachelorstudentin – Shelley – war dabei, die werden hier ‚undergrads’ genannt, und zwei Doktoranden, Suzanne und Brian. Shelley ist auf aquatische Insekten spezialisiert. Sie ist ein absoluter Profi in deren Bestimmung. Brian’s Fachwissen liegt in Geologie und Hydrologie. Suzanne und ich untersuchen diesen Sommer die verschiedenen Lebensformen der Regenbogenforelle. Die Stimmung war richtig gut obwohl wir kaum geschlafen haben. Heute morgen früh sind wir zum Abschluss in eine Stadt gefahren und haben fett Zmorgen gegessen mit Omeletten, Speck, Avocados, Eiern und Bohnen. Und viel Kaffee. Danach waren wir parat für den letzten Tag.

Die ersten zwei Tag waren wir in Mendocino County und die letzten beiden in Humboldt County. Wir arbeiten mitten in der Wildnis. Es riecht die ganze Zeit nach Cannabis. Die Plantagen sind wohl nicht weit weg. Der letzte Fluss, den wir beprobt haben gehört zum Land eines Holzfällers. Er wird bald pensioniert und möchte sein Land verkaufen. Es würde ihn glücklich machen, das Land einer Naturschutzorganisation zu verkaufen. Er hat 1 Million Dollar dafür verlangt. Das hat sich herumgesprochen und eine Gruppe von Cannabis Bauern hat ihm nun 14 Millionen Dollar angeboten, falls er das Land ihnen verkauft.

Ich habe sehr viel gelernt. Es ist mir eine grosse Ehre, mit den Mary Power Leuten zusammenzuarbeiten. Ich habe auch einige Pläne für meine eigene Sommerfeldarbeit geschmiedet. Jetzt muss ich nur noch die Zeit und das Geld finden, um im Labor ein paar Tests durchzuführen bevor es richtig losgeht.

Poison Oak

Diese Pflanzen verteilen ein giftiges Öl auf das man sehr allergisch reagieren kann. Schlimmer als ein Bienenstich oder ein ganzer Ameisenhaufen!

 

Steelhead

Eine juvenile Regenbogenforelle die sich zum Steelhead verwandet – ein Smolt.

Coho – Silberlachs

Giant salmon – Riesen Lachs

Chinook – Königslachs

Der Fatometer!

Gabe besorgt unser Abendessen…

Immer diese Biologen

Das Nachtlager…

alleine mit den kiddos

Hier ein paar Eindrücke der letzten Tage.

Ich war alleine mit Linnea und Jacoby. Donny hat Ferien in Houston gemacht. Mit seinen Eltern, seinen Freunden, und dem Jubiläum 50 Jahre KTRU! Jandek war auch da. Da bin ich richtig neidisch.

Linnea, Jacoby und ich hatten auch eine gute Zeit. Ich konnte die Arbeit aber nicht lassen. So kamen wir zum ersten Mal in den Genuss von richtiger Fremdbetreuung. Es ging gut. Aber es war teuer.

Ich habe meinen Vortrag für morgen geschrieben. Dafür habe ich schöne Kleider gebraucht. Im Target war Ausverkauf. Also sind wir hin. Alle 3. Jacoby hat Panik gekriegt in der Umkleidekabine. Wie macht man das mit Kindern?

Ich musste meine Sachen für die erste Expedition in die Wildnis – für Feldarbeit – packen. Das UC Berkeley Angelo Coast Reserve ist einer der letzten, richtig wilden und alten Wälder in Kalifornien. Trump möchte ihn wegnehmen. Dieses Jahr ist es also besonders wichtig, dass wir oft dahinfahren und spannende Forschung machen um zu beweisen, dass der Park sich für die Uni lohnt. Leider. Damit ich niemanden störe bin ich mit den Kindern spätabends an die Uni. Wir haben im Labor alles zusammengesucht. Es ging richtig gut. Céline Caseys hat mir erzählt, dass an der Uni von Britisch Kolumbien (heisst das so auf Deutsch? UBC Vancouver) die Mütter ihre Kinder mit ins Büro mitnehmen müssen (auch zu normalen Arbeitszeiten) da es keine erschwinglichen KITAs für Kinder gibt. Hier wollen wir das ändern. Mit unserem Verein für Eltern in der Wissenschaft. Im Moment sind wir an der Webseite dran. Für den 11. Mai habe ich einen Workshop organisiert wo wir miteinander erschwingliche Kinderbetreuung finden und erschaffen werden.

Dann waren wir mit Russell im Museum über Kalifornien. Russell und Linnea haben zusammen ihre Einbildungskraft getestet. Mit Russell macht es Spass. Ich habe sehr viel Respekt für seine Forschung. Ein Klasse Typ. Artikel im Nature Magazin über Russell

Am Samstag waren wir auch noch am UC Davis Picknick Tag. Es hatte mehr als 200’000 Leute. Linnea hat es sehr gut gefallen. Céline auch. Obwohl sie wohl nicht mehr ganz sicher ist, ob das klappt mit Kindern und Wissenschaft. Ich finde, es soll besser werden.