Ein Familienunternehmen

Wie versprochen habe ich mich Mitte Oktober in ein Flugzeug gesetzt und bin rund um die Welt geflogen um den Valser Forellen zu helfen. Ich habe mich bei Mami eingenistet, wenig, aber schöne Zeit mit meiner Familie und Freunden verbracht und alles für den letzten Tag vorbereitet. Denn an diesem Tag ging es den Valser Forellen an den Kragen.

Wir haben so viele Forellen im Laichgebiet gesammelt wie möglich und die dann nach Trun in die Fischzucht gebracht. Dort haben wir sie gemessen, markiert, Fotos gemacht, und für jeden Fisch haben wir auch Gewebeproben und Hautschleim gesammelt. Das Wichtigste war aber, dass wir untersucht haben, ob die Fische laichreif sind oder nicht. Knapp die Hälfte der Weibchen, die da im Laichgebiet herumhängen sind nämlich nicht zum Laichen da. Für die Laichreife habe ich mich vor allem auf Roland verlassen. Er hat jeden einzelnen Fisch angeschaut und bewertet.

Jetzt schwimmen sie alle wieder im Schongebiet. Hoffentlich überleben sie das Jahr. Und ich sitze wieder hier in Kalifornien…

Ich war für diesen Trip ganz alleine unterwegs und ich hätte es nicht geschafft ohne die Hilfe meiner Familie und Freunde. Ein ganz grosses und dickes Dankeschön an meine Lieben aus dem Nachthimmel über San Francisco.

Mit Ennio auf dem Mittenberg

Daheim

Vals

Der Valser Rhein

Im Laichgebiet

Zurück in der Fischzucht werden die Fische betäubt.

markiert..

fotographiert….

beprobt…

Gewebeproben

Und für alle Ewigkeit aufbewahrt.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.