alleine mit den kiddos

Hier ein paar Eindrücke der letzten Tage.

Ich war alleine mit Linnea und Jacoby. Donny hat Ferien in Houston gemacht. Mit seinen Eltern, seinen Freunden, und dem Jubiläum 50 Jahre KTRU! Jandek war auch da. Da bin ich richtig neidisch.

Linnea, Jacoby und ich hatten auch eine gute Zeit. Ich konnte die Arbeit aber nicht lassen. So kamen wir zum ersten Mal in den Genuss von richtiger Fremdbetreuung. Es ging gut. Aber es war teuer.

Ich habe meinen Vortrag für morgen geschrieben. Dafür habe ich schöne Kleider gebraucht. Im Target war Ausverkauf. Also sind wir hin. Alle 3. Jacoby hat Panik gekriegt in der Umkleidekabine. Wie macht man das mit Kindern?

Ich musste meine Sachen für die erste Expedition in die Wildnis – für Feldarbeit – packen. Das UC Berkeley Angelo Coast Reserve ist einer der letzten, richtig wilden und alten Wälder in Kalifornien. Trump möchte ihn wegnehmen. Dieses Jahr ist es also besonders wichtig, dass wir oft dahinfahren und spannende Forschung machen um zu beweisen, dass der Park sich für die Uni lohnt. Leider. Damit ich niemanden störe bin ich mit den Kindern spätabends an die Uni. Wir haben im Labor alles zusammengesucht. Es ging richtig gut. Céline Caseys hat mir erzählt, dass an der Uni von Britisch Kolumbien (heisst das so auf Deutsch? UBC Vancouver) die Mütter ihre Kinder mit ins Büro mitnehmen müssen (auch zu normalen Arbeitszeiten) da es keine erschwinglichen KITAs für Kinder gibt. Hier wollen wir das ändern. Mit unserem Verein für Eltern in der Wissenschaft. Im Moment sind wir an der Webseite dran. Für den 11. Mai habe ich einen Workshop organisiert wo wir miteinander erschwingliche Kinderbetreuung finden und erschaffen werden.

Dann waren wir mit Russell im Museum über Kalifornien. Russell und Linnea haben zusammen ihre Einbildungskraft getestet. Mit Russell macht es Spass. Ich habe sehr viel Respekt für seine Forschung. Ein Klasse Typ. Artikel im Nature Magazin über Russell

Am Samstag waren wir auch noch am UC Davis Picknick Tag. Es hatte mehr als 200’000 Leute. Linnea hat es sehr gut gefallen. Céline auch. Obwohl sie wohl nicht mehr ganz sicher ist, ob das klappt mit Kindern und Wissenschaft. Ich finde, es soll besser werden.



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